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Die im Jahre 2002 gegründete Band Angst rotzt nach einem Demo und einer EP nun am 29.3.2005 ihr erstes Album raus. "In Hoc Signo Vinces" heißt die Scheibe, welche mich beim ersten Reinhören schnell an den bekannten Labelbruder Dark Fortress erinnert. Nach kurzer Verschnaufpause lasse ich den wilden Orkan erneut über mich ergehen - überspringe aber diesmal das schwachsinnige und überflüssige Intro, in dem eine brutale Vergewaltigung zu hören ist - und bekomme aggressiven, hasserfüllten und stechend-scharfen Gesang an den Kopf geknallt, begleitet von fülligen, tiefen, teilweise leicht Death Metal-angelehnten Riffs. Das Tempo ist die meiste Zeit in den Blast Beat- und Double Bass-Bereich hochgeschraubt, jedoch keineswegs durchgehend. Die Stücke sind nämlich nicht wenig abwechslungsreich: Stampfende, tonnenschwere Headbangeinlagen, monotone Hassorgien und richtig böse klingende hohe Leadmelodien wechseln sich ab. Es handelt sich also um eine recht dynamische halbe Stunde dichten, rasenden und aggressiven Black Metals. Würde man Naglfar, Tsjuder und die früheren Dark Funeral-Werke in einen Topf werfen, eine Prise Todesblei-Groove hinzugeben und kräftig umrühren, so hätte man einen sehr ähnlichen Klang wie auf "In Hoc Signo Vinces". In Angst steckt auf alle Fälle Potenzial! Hoffen wir nur, dass die Band die richtige Entscheidung getroffen hat, als sie auf die Empfehlung des Dark Fortress-Sängers hörte und zu Black Attakk ging.
1. One Man Deathsquad 02:14 2. The Second Coming 03:10 3. Divine Wrath 03:42 4. Lykania 03:27 5. Golgotha 03:16 6. A Thousand Scars (The Promised Kingdom) 03:41 7. In Hoc Signo Vinces (By This Sign, Thou Shalt Conquer) 04:12 8. The Aeon Of Genocide 04:35 9. Upon A Throne Of Skulls 03:50 Spielzeit 32:07